Aarhus 2002: Dynamik, Entwicklung und Prozessualität in der Wirtschaftskommunikation

Das 2. interdisziplinäre Symposium Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation – European Cultures In Business And Corporate Communication (EUKO) fand vom 23.-24. August 2002 an der Aarhus School of Business (Dänemark) statt.

Nach der Gründungstagung der Kooperation im finnischen Åbo fand 2002 das zweite Symposium im etwas kleineren Kreis in Århus statt. Es konnten sich zu dem Zeitpunkt selbstverständlich noch keine festen »Sektionen« gebildet haben; und dennoch kristallisierten sich Schwerpunkte heraus, deren Konturen sich später verfestigen konnten: Wirtschaftskommunikation in Medien und Öffentlichkeitsarbeit beispielsweise, Werbung, Corporate Identity oder etwa Fremdsprachenbedarf. So zeigte Claudia Böttger am Beispiel des Aktionärsbriefs Entwicklungen in der Finanzkommunikation auf, und im Block ›Werbung‹ illustrierte Dagmar Neuendorff die Beschleunigung des Erzähltempos in finnischen Fernsehwerbespots. Neben diesen Beiträgen, die durch ihr diachrones Herangehen dem Rahmenthema Rechnung trugen, fand das Symposium auch Platz für synchrone Vorträge wie etwa die Untersuchung von innerbetrieblichen E-Mails durch Rogier Crijns, Nina Dörner und Philip Lang. Ein sehr viel versprechendes Projekt, das sich der engen Verflechtung von Kommunikation und Wirtschaft(lichkeit) verpflichtet, präsentierte Marianne Grove Ditlevsen, indem sie die bisher stark vernachlässigte Frage nach dem Zusammenhang zwischen Sprachqualität und wirtschaftlichem Erfolg kritisch diskutierte. Insgesamt gab das Symposium den TeilnehmerInnen die Gelegenheit, Gedanken aus dem vergangenen Symposium fortzuführen sowie neue Fragen aufzugreifen und auf die Art auf das 2001 gelegte Fundament weiterzubauen.

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